ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

Pressemitteilungen 2009

Zehn Jahre Landeskonferenzen für Spielplatzpaten in NRW

Seit nunmehr zehn Jahren organisiert der ABA Fachverband nordrhein-westfälische Spielplatzpaten. Ebenso lange führt er die jährlichen Landeskonferenzen durch. Am 14. November 2009 fand die Konferenz als Abschluss der diesjährigen "Tage der Spielplatzpaten 2009" statt. Diese wurden gefördet vom "Pakt mit der Jugend" des Landes NRW.

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Gesunde Küche – direkt aus der Natur

Ein neues Kinder- und Jugendprojekt des NaBeBa e.V. in Waltrop

 

Seit Ende Juli hat beim NaBeBa, dem Natur- und Begegnungsbauernhof für Kinder und Jugendliche in Waltrop an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel, ein neues spannendes Projekt begonnen. Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung lernen aktiv, wie man unterschiedliche Nahrungsmittel anbaut, erntet und auf verschiedene Arten zubereiten und konservieren kann. Ebenso sollen Wald- und Wiesenexpeditionen durchgeführt werden, bei denen die Kinder und Jugendlichen lernen, welche wild wachsenden Pflanzen und Kräuter essbar sind und wie man diese schmackhaft zubereiten kann.


Eifrig dabei: Gesunde Küche - direkt aus der Natur in der Ickerschen Heide - Mitte: Die Ansprechpartnerin Susanne von Dewall (Foto: Rainer Deimel)

Durch Bodenanalysen sollen die jungen Leute erfahren, welche Pflanzen in welchen Böden am besten gedeihen und wie mithilfe natürlicher Düngung den Pflanzen gute Bodenverhältnisse geschaffen werden können.

Bestandteil des Projektes ist darüber hinaus der Bau eines Steinofens auf dem Gelände. Der Ofen wird derzeit von den Kindern mit viel ehrenamtlicher Unterstützung errichtet. Hier sollen demnächst Brote und Pizzen gebacken werden.


Mit viel ehrenamtlicher Unterstützung wird derzeit ein Steinofen errichtet. Hier engagiert Heinz Mackenberg, treuer Helfer auf dem Natur- und Begenungsbauernhof ... (Foto: Ulrike Prauß)

Als Höhepunkt soll gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen Ende Oktober und in der Vorweihnachtszeit ein Jahreszeitenrestaurant veranstaltet werden. Mit Unterstützung eines bekannten Kochs werden die Kinder und Jugendlichen allen Gästen Speisen servieren, die aus selbst geerntetem Gemüse zubereitet wurden.


... natürlich nur mit "fachlicher Unterstützung" durch die Kinder (Foto: Ulrike Prauß)

Das Projekt wurde gemeinsam mit dem ABA Fachverband – ein Dachverband für Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in NRW – geplant. Fachlich begleitet wird es ebenfalls vom Verband. Gefördert wird Konzept mit einem Anteil von 70 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Projektinitiative „Pakt mit der Jugend“. Die Initiatoren hoffen noch, dass auch die „Aktion Mensch“ im Wege der Stiftungsinitiative „Die Gesellschafter“ einen Anteil der verbleibenden Restmittel übernimmt.

Die Aktionen finden jeweils montag- und donnerstagnachmittags von 15 bis 18 Uhr statt. Die Angebote sind offen. Jeder, der Lust hat, kann gerne vorbeikommen und mitmachen. Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung oder anderen Handicaps sind immer besonders willkommen. Natürlich werden die selbst zubereiteten Speisen auch gemeinsam gegessen.

Die Einrichtung befindet sich in Waltrop im Stadtteil Leveringhausen/Ickersche Heide, dort am Ende der Straße „Am Rapensweg“. Weitere Informationen finden sich im Internet. Telefonisch kann man unter der Rufnummer 02309/78 38 89 Kontakt aufnehmen. Ansprechpartnerin für das Projekt vor Ort ist jeweils montags und donnerstags Susanne von Dewall.

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Als Pressemitteilung hier eingestellt am 2. September 2009 (ABA-PM_09_10)

 

Tage der Spielplatzpaten des ABA Fachverbandes

Projekt im „Pakt mit der Jugend“ in NRW gestartet

Der ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedankt sich mit der Veranstaltungsreihe „Tage der Spielplatzpaten in NRW“ bei den Spielplatzpaten in Nordrhein-Westfalen für ihren vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz in der Kinder- und Jugendhilfe.

Seit über zehn Jahren findet die Idee, Spielplatzpaten zu gewinnen und an verantwortlicher Stelle einzusetzen, positive Zustimmung und in zunehmendem Maß auch Nachahmer. Eine Erhebung des ABA Fachverbandes erbrachte im vergangenen Jahr die Erkenntnis, dass sich mittlerweile etwa 3.000 Paten im in den nordrhein-westfälischen Kommunen engagieren. Durch ihre Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag in der vielfältigen Szene der Kinder- und Jugendarbeit und bereichern die Sparte der Offenen Arbeit mit Kindern auf erfreuliche Weise.

Die besagte Umfrage belegte auch, dass es sich bei diesem ehrenamtlichen Einsatz nicht um eine Konkurrenz zu hauptamtlich beschäftigten Profis handelt. Vielmehr verpflichten sich umso mehr Freiwillige, je höher der finanzielle und personelle Einsatz der Kommunen bzw. freier Träger oder auch Wohnungsgesellschaften ist, den sie flankierend investieren. Besonders ausgeprägt entwickelt sind die Aktivitäten in den Städten Mülheim an der Ruhr und Krefeld, aber auch in kleineren Gemeinden wie Neuenrade und Wadersloh.

In Nordrhein-Westfalen ist das Tätigkeitsfeld der Spielplatzpaten im bundesweiten Vergleich vermutlich am stärksten ausgeprägt. Der ABA Fachverband ist – soweit bekannt – die einzige Organisation, die dieses Arbeitsfeld explizit organisiert. Im Rahmen dieser Tätigkeit organisiert der Verband regelmäßig Fortbildungen und Veranstaltungen für einen interkommunalen Austausch. Beteiligt sind hier neben den ehrenamtlichen Paten auch die hauptberuflichen Organisatoren der Projekte. So findet beispielsweise seit über zehn Jahren eine jährliche Patenkonferenz statt. Neben weiteren Angeboten – wie Seminaren, Fachtagen und Bildungsreisen – haben die Bemühungen des Verbandes für ein solches freiwilliges Bürgerengagement auch kommunalpolitische Wirkungen in anderen Gegenden Deutschlands. So kann des Öfteren festgestellt werden, dass die fachlichen Grundlagen des ABA Fachverbandes immer wieder in Rats- sowie Ausschussvorlagen in zahlreichen Kommunen auftauchen.

Die „Tage der Spielplatzpaten“ finden im Herbst 2009 in folgenden 10 Städten statt in Mülheim an der Ruhr, Bochum, Oberhausen, Essen, Dortmund, Recklinghausen, Wuppertal, Köln, Hilden und Krefeld. Inhalte und Ablauf der Veranstaltungen werden gemeinsam mit den Spielplatzpaten vor Ort entwickelt. Spielplatzfeste mit Kindern und Familien münden in einen Fachtag in Hilden und die Landespatenkonferenz in Krefeld.

Gefördert werden die Tage der Spielplatzpaten innerhalb des „Pakts mit der Jugend“, den die nordrhein-westfälische Landesregierung mit den verschiedenen Verbänden der Jugendarbeit im Jahr 2008 vereinbart hat. Die Mittel dazu stehen erfreulicherweise im Kinder- und Jugendförderplan des Landes zur Verfügung. Aus diesem Grund sieht sich der ABA Fachverband in der Lage, diese bisher einmalige Projektreihe zu organisieren.

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Als Pressemitteilung hier eingestellt am 2. September 2009 (ABA-PM_09_09)

ABA Fachverband im „Pakt mit der Jugend“ praktisch angekommen



Die Landesregierung hat am 4. Juni 2008 mit den nordrhein-westfälischen Dachverbänden der Jugendorganisationen den „Pakt mit der Jugend“ geschlossen. Der ABA Fachverband hat sich bereits kurz nach Abschuss des Paktes entschieden, sich praktisch an der Gestaltung des Pakts zu beteiligen. Inzwischen laufen die ersten Projekte an.

Der 39. Internationale Spielmobilkongress wird nach Nordrhein-Westfalen kommen. Dies ist das erste Mal nach 22 Jahren, seit der letzte dieser Kongresse 1988 in Düsseldorf stattfand. Als Veranstaltung des ABA Fachverbandes ist er ebenfalls angesiedelt im Pakt mit der Jugend und wird vom 29. September bis 3. Oktober 2010 in Essen – sowie weiteren Ruhrstädten – durchgeführt. Der Jugendminister des Landes NRW ist bereits jetzt gebeten worden, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Über ein Jahr im Voraus hat nunmehr die heiße Phase der Vorbereitungen begonnen. Ansprechpartnerin und Koordinatorin des ABA Fachverbandes für den Kongress ist Eva Hofmann aus Essen.


Die Ansprechpartnerin für den 39. Internationalen Spielmobilkongress 2010 in Nordrhein-Westfalen: Eva Hofmann (Foto: Rainer Deimel)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Spielmobile ist Kooperationspartnerin des Kongresses, bei dem unter anderem auch etliche bekannte Wissenschaftler der Kinder- und Jugendarbeit präsent sein werden, um über neuere Erkenntnisse zum Arbeitsfeld zu referieren.

Unter dem Motto „Gesunde Jahreszeitenküche“ wird voraussichtlich ein Projekt des Natur- und Begegnungsbauernhofs (NaBeBa) Waltrop durchgeführt. Diese Einrichtung, gerade einmal zwei Jahre alt, hat sich inzwischen zu einer beachtlichen Größe der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im östlichen Ruhrgebiet entwickelt. Zu den Besuchern zählen auch zahlreiche geistig Behinderte. Über den Verlauf des Projekts wird demnächst regelmäßig berichtet.

Im ABA Fachverband sind die Spielplatzpaten-Projekte in NRW organisiert. In diesem Zusammenhang werden im Herbst zahlreiche dezentrale Veranstaltungen – etwa in Form von Spielplatzfesten – durchgeführt. Einer Untersuchung des Verbandes (2008) zufolge gibt es im Land etwa 4.000 ehrenamtliche Paten, die sich vor Ort vorbildlich um Spielplätze in ihren Quartieren kümmern. Geplant ist, in Zukunft einen nordrhein-westfälischen „Tag der Spielplatzpaten“ auszurufen. Ansprechpartnerin der bevorstehenden Aktivitäten ist Christine Bargstedt von der Projektschneiderei „Die Bargstedt“. Abgerundet werden die diesjährigen Veranstaltungen im „Pakt mit der Jugend“ durch eine Spielplatzpaten-Konferenz am 14. November in Krefeld. Ferner soll es eine Handreichung für die Arbeit mit den Paten geben.


Das Spielplatzpaten-Team: Elfriede Majer, Angela Schäfer, Lotte Lohse und Christine Bargstedt (Foto: Rainer Deimel)

Weitere Informationen zu den Tätigkeiten des Verbandes, die dieser im Pakt durchführt, können dem Internet und dem monatlich erscheinenden Informationsdienst i-Punkt entnommen werden.

Zentrales Projekt innerhalb des Paktes ist der Aufbau der Jugendplattform YOUGLE im Netz. Interesse? Nachfolgendes Logo anklicken!



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Als Pressemitteilung hier eingestellt am 1. Juli 2009 (ABA-PM_09_08)



Neuer ABA-Vorstand

Während der Mitgliederversammlung des ABA Fachverbandes am 22. Juni 2009 in Dortmund wurde der Vorstand des Verbandes neu gewählt. Erfreulicherweise ist eine hohe Kontinuität in der Vorstandsarbeit der letzten Jahre feststellbar. Von den bisherigen Vorstandsmitgliedern kandidierten sechs (von acht) erneut für eine Wiederwahl. Ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied stellte sich für die neue Wahlperiode, die bis 2011 geht, als Beisitzerin für den erweiterten Vorstand zur Verfügung.

Dem neuen Vorstand gehören nach der Wahl folgende Personen als geschäftsführende Mitglieder an:

● Stefanie Janne Klar, Dortmund (Geschäftführerin beim ELE e.V.)
● Frank Klöckner, Siegen (Jugendpfleger im Kreis Siegen-Wittgenstein und Mitglied im Vorstand des Vereins RaBauKi e.V.)

Dem erweiterten Vorstand gehören an:

● Christine Bargstedt, Dortmund (Projektschneiderei DIE BARGSTEDT)
● Ulrike Boecker, Verl (Leiterin des Abenteuerspielplatzes Baumheide in Bielefeld)
● Eva Jostarndt, Bochum (Jugend in Oer-Erkenschwick e.V.)
● Jelka Röper, Dortmund (Leiterin der Jugendfreizeitstätte Hörde, Dortmund)
● Uta Schütte-Haermeyer, Dortmund (Büro für Stadtteilentwicklung, Dortmund)
● Anne Tillmann, Dortmund (Planerladen Dortmund e.V.)

Den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Sigrun Zielke und Anke Schaefer sei auf diesem Wege noch einmal für ihr Engagement gedankt.


Bielefelder Sozialarbeiterin neu im ABA-Vorstand: Ulrike Boecker (Foto: R. Deimel)


Ebenfalls neu dabei: Die Dortmunder Sozialpädagogin Jelka Röper (Foto: R. Deimel)

Neu beschlossen wurden während der Mitgliederversammlung ebenso neue Beitragstarife für die ABA-Mitglieder.

Weitere Informationen

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Als Pressemitteilung hier eingestellt am 1. Juli 2009 (ABA-PM_09_07)

 

3. Fachtag der Spielplatzpatenprojekte in Bochum

Der 3. Fachtag für die Organisatorinnen und Organisatoren von Spielplatzpatenprojekten in Nordrhein-Westfalen wurde vom ABA Fachverband organisiert. Dieser fand am Dienstag, 10. März 2009 ganztägig in Bochum statt. Gastgeber waren das von den Falken organisierte Bochumer Patenprojekt sowie die Stadt Bochum.


Begrüßte die Teilnehmer im Namen der Stadt Bochum: Birgit Zimmermann (Foto: R. Deimel)

Das Stadtumbaubüro-West stellte für die Veranstaltung seinen Tagungsraum am Springerplatz zur Verfügung. Über dessen Arbeit informierte sein Leiter Carsten Schröder mit einem interessanten Fachvortrag. Namens der Stadt Bochum wurden die 30 Teilnehmer zuvor von Birgit Zimmermann, zuständig beim Jugendamt für die Kinder- und Jugendarbeit, begrüßt.


Interessanter Fachvortrag: Carsten Schröder vom Stadtumbaubüro-West (Foto: R. Deimel)


Insgesamt hatte die Sprechergruppe ein interessantes Tagungsprogramm vorbereitet. Unter anderem ging es um die Themen Rauchen auf Spielplätzen, Senioren- bzw. Mehrgenerationenspielplätze und anderes mehr. Der Sprechergruppe gehören Lotte Lohse aus Dortmund, Elfriede Majer aus Mülheim, Angela Schäfer aus Krefeld und Rainer Deimel vom ABA Fachverband an.

                  
Die Sprecherinnen der Spielplatzpatenprojekte in NRW (von links nach rechts: Lotte Lohse, Elfriede Majer und Angela Schäfer, Fotos: R. Deimel)

Neben Teilnehmern aus Bochum waren Fachkräfte aus Bonn, Dortmund, Essen, Hilden, Köln, Krefeld, Monheim, Mülheim, Oberhausen, Oer-Erkenschwick,, Recklinghausen, Waltrop, Wetter, Witten und Wuppertal angereist.


Blick in den Tagungsraum Foto: R. Deimel)

Die nächste Veranstaltung für Spielplatzpaten wird die diesjährige Spielplatzpatenkonferenz sein. Diese wird am 14. November 2009 im Krefelder Rathaus stattfinden.

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Als Pressemiteilung hier eingestelt am 2. März 2009 (ABA-PM_09_06)

 

Spielmarkt 2009 in Remscheid

Neu strukturiert präsentierte sich der diesjährige Spielmarkt in der Akademie Remscheid. Diesmal fand er vom 26. bis zum 28. Februar 2009 an drei Tagen statt. Traditionell war auch der ABA Fachverband dabei. Neben einem Infostand boten Aktive aus der ABA-Mitgliedschaft Workshops an, die sich hervorragend unter dem Motto des Spielmarkts „Spielen – Bauen – Gestalten“ einfügen ließen.

Unterstützt von ihrem Kollegen Alexander Wiese präsentierte Stefanie Schiele-Gral vom Bauspielplatz der Ruhrwerkstatt Oberhausen am Donnerstag das ausgebuchte Angebot „Ich in der Zukunft – Kreativ Zukunftsperspektiven entwickeln“.


Workshop mit Stefanie Schiele-Gral (Foto: R. Deimel)

Am Samstag führte Marietheres Waschk vom Bauspielplatz Friedenspark der Jugendzentren Köln gGmbH den ebenfalls stark frequentierten Workshop „Und was beim Bauen übrig blieb – Spielen mit Holz“ an.


Nach ihrem erfolgreichen Workshop: Marietheres Waschk (Foto: R. Deimel)

Erstmalig war auch das Deutsche Kinderhilfswerk Partner der Akademie Remscheid bei der Durchführung des Spielmarkts, der von fast 3.000 großen und kleinen Menschen besucht wurde. Für das Rahmenprogramm sorgten 70 Aussteller, die der Veranstaltung einen Messecharakter verliehen. Zur Weiterqualifizierung wurden den Besucherinnen und Besuchern fast 70 Workshops sowie ca. 30 Fachforen angeboten.


Spielen am Samstag: Hochspannung und Konzentration (Foto: R. Deimel)

Neu war, dass es einen zusätzlichen Öffnungstag am Samstag gab. Organisiert war er als offenes Angebot für Familien und andere Interessierte. Dementsprechend waren an diesem Tag auch zahlreiche Kinder unter den Besuchern.


Blick in den Veranstaltungssaal (Foto: R. Deimel)

Während der Pressekonferenz der Akademie wurde deutlich, dass es sich bei der Durchführung des Spielmarkts nicht nur um eine fachlich orientierte Veranstaltung handelt, sondern diese ebenso als politische Lobby fürs Spielen begriffen werden muss. Durch den diesjährigen Spielmarkt sollen Politik und Öffentlichkeit darauf hingewiesen werden, wie wichtig die Bereitstellung von Freiräumen für Kinder ist. Holger Hofmann, Referent für Spielraum beim Deutschen Kinderhilfswerk brachte es auf den Punkt: „Spielen hält fit, macht schlau und sozial kompetent. Wir vergessen leicht, wie wichtig das Spiel für Kinder ist. Leider wird dieses häufig immer unkreativer.“


Blick in den Veranstaltungssaal (Foto: R. Deimel)

Spielen in Freiräumen ist für Kinder inzwischen auch zu einer notwendigerweise zu organisierenden Chance geworden, soziale Kontakte untereinander zu knüpfen. Die Fähigkeiten, die durch das Spielen ausgeprägt werden, lernt man nicht in der Schule. Auf diesen Umstand wies Gerhard Knecht von der Akademie Remscheid – und Leiter des Spielmarkts – hin. Knecht: „Das Spiel stellt für jüngere und ältere Kinder eine der wichtigsten Lernformen dar. Spielformen und Spielorte sind bedeutende Begegnungs-, Kommunikations- und Beziehungsräume, die der Persönlichkeitsentwicklung dienen.“ Erinnert wurde in der Pressekonferenz ebenfalls noch einmal an die inzwischen über zehn Jahre alte Feststellung des 10. Kinder- und Jugendberichts, dass vor allem auf Abenteuerspielplätzen, Kinderbauernhöfen und bei Spielmobilen die kindgerechtesten Konzepte der Kinder- und Jugendarbeit entwickelt worden seien. Seinerzeit empfahl die Bundesregierung eine flächendeckende Verstärkung solcher Einrichtungen. In der Politik hat sich diese Erkenntnis leider immer noch nicht angemessen durchgesetzt.


Am Rande des Spielmarkts: Treffen des Bündnisses "Recht auf Spiel"  - hier im Bild: Monika Mlynczak und Peter Apel (Foto: R. Deimel)

Eine Reihe der auf dem Spielmarkt Anwesenden engagiert sich seit dem vergangenen Jahr im Bündnis Recht auf Spiel, so auch der ABA Fachverband. Am Rande des Spielmarkts wurde zu einer kleinen Zusammenkunft der Bündnispartner eingeladen.

Ferner gab es ein Vorbereitungstreffen zum geplanten Internationalen Spielmobilkongress 2010. Dieser soll im Oktober des kommenden Jahres nach über zwanzig Jahren wieder in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Bernhard Lusch von den diesjährigen Organisatoren des Kongresses sicherte der Planungsgruppe seine Unterstützung zu. Den Internationalen Spielmobilkongress 2009 wird es vom 4. bis 8. November 2009 in Freiburg geben.


Interessierte Zuschauer (Foto: R. Deimel)

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Als Pressemiteilung hier eingestelt am 2. März 2009 (ABA-PM_09_05)



Universität Bielefeld: Abschiedsvorlesung von Professor Klaus Hurrelmann, Mitglied im Beirat des ABA Fachverbandes

Foto: Rainer Deimel
Klaus Hurrelmann während seiner Abschiedsveranstaltung

Mit einer Vorlesung vor einem großen Publikum verabschiedete sich Dr. Klaus Hurrelmann am 21. Januar 2009 an der Universität Bielefeld. Eingeladen waren neben Universitätsangehörigen auch zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Praxis, Verlagen usw. Der ABA Fachverband sieht sich – neben vielen fachlichen Übereinstimmungen – mit Klaus Hurrelmann insbesondere durch seine Mitgliedschaft im Beirat des Verbandes verbunden und war von daher auch bei dieser anregenden Veranstaltung anwesend. Die Reaktion auf die Einladung insgesamt war deutlich größer als erwartet. Der Hörsaal 1 der Universität „platzte förmlich aus den Nähten“, sodass etliche Zuhörer gar nicht mehr hineingelangten.

Um Klaus Hurrelmann zu danken, hat der ABA Fachverband eine spezielle Seite ins Netz gestellt. Dort wird die Abschiedsveranstaltung ausführlicher beschrieben. Zur Seite wechseln

Artikel "Beiratsmitglied Professor Klaus Hurrelmann emeritiert" von Rainer Deimel (ABA Fachverband) als PDF herunterladen

Als Pressemiteilung hier eingestelt am 25. Janaur 2009 (ABA-PM_09_04)

 

Klausurtagung 2009 mit Gästen

Der Vorstand des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen traf sich zu seiner jährlichen Klausurtagung am Freitag, 16. Januar 2009, in Dortmund. Diesmal waren auch Gäste zur Tagung eingeladen. Der Vorstand befasste sich ausführlich mit dem „Pakt mit der Jugend“, den die nordrhein-westfälischen Jugendverbände 2008 mit der Landesregierung geschlossen haben. Der ABA Fachverband plant, mit Hilfe verschiedener Trägerorganisation, die Mitglied im Verband sind, im begonnenen Jahr Projekte zu entwickeln.

Hierbei geht es unter anderem um die Weiterentwicklung der Erlebnispädagogik als Methode zur Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf.

Des Weiteren soll ein Konzept „Ökologie und Begegnung“ verstärkt aufgegriffen und vorangetrieben werden. Solche Vorhaben sind an unterschiedlichen Orten im Land unabhängig voneinander herangereift – dies möglicherweise im Windschatten einer außerordentlichen Zunahme von Computerspielen und vergleichbaren Medien. Solche Projekte finden sich im ABA Fachverband im Sinne einer gemeinsamen Interessenvertretung wieder. Hierbei spielt der Einsatz der Natur eine wichtige Rolle. Dieser Ansatz ist mancherorts gleichzeitig Vehikel, behinderte junge Menschen in die Offene Arbeit zu integrieren. So konnten inzwischen auch autistische Kinder erfolgreich in die Arbeit eingegliedert werden. Neu dabei ist ebenfalls ein generationsübergreifender Gesichtspunkt. In einem Umfeld, das viele vielleicht nicht mehr für zeitgemäß hielten, gelingt es, dass sich ältere Menschen als Kommunikationspartner und Experten mit mannigfachen Kompetenzen in die Arbeit mit jungen Menschen einbringen. Der ABA Fachverband plant, dieses Konzept am Beispiel des Natur- und Begegnungsbauernhofes Waltrop einer breiten Öffentlichkeit zur Nachahmung bekannt zu machen.

Ein weiteres Vorhaben ist der Aufbau eines Landesjugendzirkus. Der Kooperationspartner ist in diesem Fall die Landesarbeitgemeinschaft Zirkuspädagogik NRW. Deshalb waren auch Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft anwesend, nämlich Kerstin Smend, die darüber hinaus im Sprecherrat des ABA Fachverbandes diese pädagogische Sparte vertritt, sowie der Vorsitzende Josef Hense. Beide waren aus Köln angereist.


Interessierte Gäste: Josef Hense und Kerstin Smend (Foto: R. Deimel)

Für 2010 ist seitens des ABA Fachverbandes die Durchführung eines Internationalen Spielmobiltreffens in Nordrhein-Westfalen geplant, zum ersten Mal wieder seit über 20 Jahren. Dieses bedeutende Ereignis könnte auch eine Bereicherung der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 sein, zumal es im Ruhrgebiet stattfinden wird. Der ABA Fachverband wünscht sich den nordrhein-westfälischen Jugendminister als Schirmherrn. Dieser Wunsch soll alsbald an ihn herangetragen werden.

Schließlich soll die seit einigen Jahren vom ABA Fachverband organisierte Arbeit mit den Spielplatzpaten im Land mit Hilfe eines weiteren Projekts im Rahmen des Pakts mit der Jugend vorangetrieben und verstärkt werden. Einer Erhebung des Verbands zufolge engagieren sich landesweit etwa 3.000 Ehrenamtliche in ihren Stadtteilen für Spielplätze und die jungen Menschen, die sich dort aufhalten und aktiv sind. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres konnte sich die Landesregierung während der vom ABA Fachverband regelmäßig durchgeführten Landeskonferenz für Spielplatzpaten von der Qualität ihrer Arbeit überzeugen.

Zur Klausurtagung war noch ein weiterer Gast eingeladen: Ulrike Boecker aus Bielefeld, die dort bei einem evangelischen Träger als Leiterin eines Abenteuerspielplatzes beschäftigt ist. Sie beabsichtigt, bei der kommenden Wahl zum neuen ABA-Vorstand zu kandidieren; diese wird im Frühsommer 2009 stattfinden.


Freut sich auf ihre Kandidatur für den kommenden Vorstand: Ulrike Boecker (Foto: R. Deimel)

Neben dem Pakt mit der Jugend ging es bei der Tagung noch um weitere Inhalte, etwa die finanzielle Situation des Verbandes sowie den Ausbau und die Strukturen der Öffentlichkeitsarbeit.


Auch in der Pause: Der fachliche Austausch geht weiter. Auf dem Foto von links: Christine Bargstedt, Janne Klar, Siggi Zielke und Kerstin Smend - Im Hintergrund: Anne Tillmann (Foto: R. Deimel)

Dem ABA-Vorstand gehören an: Christine Bargstedt, Diplom- und Theaterpädagogin, Eva Jostarndt, Diplompädagogin, aktiv beim Aufbau eines selbstverwalteten Jugendzentrums, Janne Klar, Diplom- und Erlebnispädagogin, Frank Klöckner, Jugendpfleger, Anke Schaefer, Erzieherin sowie Entspannungs- und Erlebnispädagogin, Uta Schütte-Haermeyer, Diplompädagogin und Inhaberin des Dortmunder Büros für Stadtteilentwicklung, Anne Tillmann, Sozialarbeiterin und Geschäftsführerin sowie Siggi Zielke, Sozialpädagogin und Mitarbeiterin in einem Kölner Jugendzentrum.

Die vom Vorstand benannten Geschäftsleiter waren ebenfalls aktiv bei der Tagung anwesend: Horst Oesterwind-Stiller, zuständig für Haushalt und Finanzen, und Rainer Deimel, zuständig für Bildung, Öffentlichkeitsarbeit sowie weitere inhaltliche Belange.

Ulrike Boecker, erstmalig bei einer solchen Veranstaltung dabei, abschließend: „Mich beeindruckt vor allem die konstruktive Arbeitsweise der Vorstandsmitglieder und der offene Umgang miteinander. Ich glaube, die beabsichtigte Kandidatur ist ein guter Schritt für mich.“

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Als Pressemitteilung hier eingestelt am 16. Janaur 2009 (ABA-PM_09_03)

 

Beschluss des ABA Vorstandes zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Der Vorstand des ABA Fachverbandes hat auf seiner Sitzung am 24. November 2008 einstimmig beschlossen:

Offene Kinder- und Jugendarbeit trägt dazu bei, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien zu schaffen. Sie stellt sich den Herausforderungen, die sich aus der Lebenssituation und den Erfahrungen junger Menschen ergeben. Die persönlichen und sozialen Gegebenheiten der Kinder und Jugendlichen bestimmen entscheidend die Inhalte, Methoden und Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie fördert deren Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten. Sie übernimmt Präventionsaufgaben, leistet jungen Menschen Unterstützung bei der eigenständigen Gestaltung ihrer Lebenswirklichkeit.

Sie fördert zielgruppenspezifisch und im Sinne einer Querschnittsaufgabe die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen, indem sie die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen berücksichtigt und Benachteiligungen abbaut.

Sie ermöglicht jungen Menschen soziale Integration, interkulturelle Bildung und schafft Möglichkeiten zur Partizipation.

Der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist ein viel größerer Stellenwert im Rahmen der aktuellen Bildungsdebatte einzuräumen. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit leistet mit ihren Angeboten und Angebotsstrukturen einen wichtigen Beitrag zur Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Sie nimmt eine entscheidende Funktion in der Biografie junger Menschen ein, was insbesondere bei persönlichkeitsbildenden Maßnahmen wichtig ist.

Der ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. begrüßt die Positionierung der Enquetekommission des Landtags im Bericht „Chancen für Kinder – Rahmenbedingungen und Steuerungsmöglichkeiten für ein optimales Betreuungs- und Bildungsangebot in Nordhein-Westfalen“.

Im Widerspruch zu diesen programmatischen Erklärungen wird konstatiert – die Enquetekommission und damit alle im Landtag vertretenen Parteien tun dies in erfreulicher Deutlichkeit –, dass seit Mitte der 90er Jahre ein erheblicher Angebotsrückgang im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit erfolgte. Der Rückgang öffentlich geförderter Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen trifft vor allem die Träger der freien Kinder- und Jugendarbeit, die als Erste Einbrüche in der Infrastruktur zu verzeichnen haben. Zwischen 1998 und 2002 reduzierte sich die Zahl der Einrichtungen von 4.208 auf 3.510 (minus 16,5 Prozent), und auch die Zahl der Beschäftigten ging von 10.788 auf 8.810 (minus 18,3 Prozent) zurück. Das seit 2002 rückläufige Landes-Fördervolumen und die bis zuletzt enge Haushaltslage in den Kommunen forcieren diesen Trend. (Quelle: Bericht der Enquetekommission des NRW-Landtags „Chancen für Kinder“ S. 103)

Sowohl beim Stellenvolumen, dem Maßnahmenangebot als auch bei den finanziellen Ausgaben liegt Nordrhein-Westfalen unter dem Bundesdurchschnitt. Bezogen auf die Anzahl der 12- bis 21-Jährigen bei den öffentlich geförderten Maßnahmen rangiert NRW auf dem vorletzten Platz aller Bundesländer. Der Rückgang an Angeboten sowie an Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist im Bundesländervergleich einer der höchsten. Im Vergleich zum Jahrtausendwechsel werden jetzt nur noch halb so viele Kinder und Jugendlichen mit Angeboten erreicht. Wenn die non-formale Bildung durch die Kinder- und Jugendarbeit die Bildungslandschaft insgesamt bereichern soll, reicht ihre derzeitige Präsenz nicht aus. Der Rückgang der Maßnahmen lässt befürchten, dass die Struktur der Kinder- und Jugendarbeit zerbricht und die neue Verbindung von Jugendarbeit und Schule im Sinne einer ganzheitlichen Bildung eine ihrer wichtigsten Grundlagen einbüßt.
Aus diesem Grund fordert der ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V. alle im Landtag vertretenen Parteien auf,
im Bereich der Kinder- und Jugendförderung einen Politikwechsel vorzunehmen, um die Infrastruktur der gesamten Kinder- und Jugendarbeit im Interesse der Förderung und Bildung von Kindern und Jugendlichen in NRW zu erhalten und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln;
die Mittel für die Offene Kinder- und Jugendarbeit im Kinder- und Jugendförderplan NRW (Pos. 2.1) und damit die Personal- und Betriebskostenförderung erheblich zu erhöhen.

Der Vorstand des ABA Fachverbandes Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen schließt sich damit der Resolution der Mitgliederversammlungen des Falken Bildungs- und Freizeitwerks NRW e.V. am 12. November 2008 und der Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW e.V. vom 20. November 2008 an.

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Als Pressemitteilung hier eingestellt: 1. Januar 2009 (PM-ABA_02_09)

 

Nationales Bündnis für das Recht auf Spiel im Roten Rathaus in Berlin gegründet

Am 28. November 2008 wurde das Nationale Bündnis für das Recht auf Spiel im Roten Rathaus in Berlin gegründet. Dazu erklärte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Spielen macht Spaß, setzt Phantasie frei, ist soziales Training und ist die ganzheitliche Lerntechnik. Dafür braucht es öffentliche Frei- und Bewegungs- räume und ein starkes nationales Netzwerk, das dafür eintritt“.

In den Städten und Gemeinden verschwindet das Spiel von Kindern draußen, im Freien immer mehr. Die bespielbare Stadt und Gemeinde braucht eine Lobby in Deutschland, gleich, ob es um den Erhalt von Spielplätzen und Kindertagesstätten, naturnahe Schulhöfe, spielkulturelle Angebote oder die Beteiligung von Kindern an der Stadtplanung geht.

Peter Apel, Stadtplaner aus Dortmund, Sprecher des Spielraumbeirates des Deutschen Kinderhilfswerkes und Mitglied im Beirat des ABA Fachverbandes, unterstreicht „Mit dem Bündnis Recht auf Spiel gelingt es, ein längst überfälliges Netzwerk unterschiedlicher Berufe auf den Weg zu bringen, das sich Art. 31 der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet fühlt“.

Günther Beltzig, Spielplatzdesigner, stellte heraus: „Einen guten Spielplatz zu bauen heißt, gerade keinen Spielplatz zu bauen. Kinder müssen überall spielen können, sie brauchen Räume zum Entdecken und Verändern“.

„Auch die Bundeshauptstadt Berlin räumt auf: Kinder und Jugendliche werden von öffentlichen Plätzen vertrieben. Der Potsdamer Platz ist nur ein prominentes Beispiel, der Bereich Alexanderplatz immer wieder in der Diskussion. Viele kleine, nicht nur innerstädtische Plätze, kämpfen mit dem gleichen Problem“, ergänzte Heiko Wichert, Platzmanagement Alexanderplatz, Stiftung SPI.

Mit dem Weltspieltag am 28. Mai 2008 haben rund 100 Initiativen ein deutliches Zeichen gesetzt, dass sie für diese Ziele gemeinsam eintreten. Das Deutsche Kinderhilfswerk wird diesem Bündnis, an dem der ABA Fachverband beteiligt ist, einen Rahmen geben, und die Initiative wurde am 28. November 2008 erstmalig der Öffentlichkeit vorstellen.

Der ABA Fachverband gehört zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses "Recht auf Spiel".

Als Pressemitteilung hier eingestellt: 1. Januar 2009 (PM-ABA_09_01)

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18. November 2009

 

 

 

 

 

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