ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

Aus Politik und Zeitgeschehen 2007

Seit Januar 2006 stellen wir hier aktuelle Hinweise aus der (Fach-)Politik ein. Da die Beiträge öfter wechseln, lohnt es sich vielleicht, regelmäßig einmal nachzusehen. Wir begreifen dieses Verzeichnis als Arbeitshilfe zum Ein- und Mitmischen.

Die "Initiative zur Verbesserung der Qualität politischer Meinungsbildung e.V. (IQM) organisiert die "NachDenkSeiten - Die kritische Homepage". Hier finden Interessierte Mitteilungen und Berichte, die nicht tagtäglich in der Zeitung stehen.

 
"Wie nie zuvor findet heute die politische Willensbildung und die machtpolitische Durchsetzung von Interessen über die Medien statt. Gleichzeitig beobachten wir eine zunehmende Übereinstimmung der von den Medien transportierten und protegierten Meinungen. Dies beruht wesentlich auf der engen Verzahnung der meisten Medien mit Nachrichtenagenturen und mit den Interessen von Gesellschaftern, Anzeigenkunden und politischen Parteien."

Dies teilt die ngo-online e.V. mit. Wir möchten ihre Lektüre hier ganz besonders empfehlen. Sie errreichen die "ngo-online" über einen Mausklick auf nachfolgendes Logo.

Von Dietrich Stahlbaum, Schriftsteller aus Recklinghausen, gibt es das Zeitfragenforum, in dem immer wieder interessante Texte zu finden sind. Haben Sie Interesse? Klicken Sie auf den nachfolgenden Schriftzug!

Mehr Interesse? Zum Zeitfragenforum II geht es hier.

Empfehlenswert auch die immer wieder interessanten Seiten "Telepolis" von Heise - bei Bedarf anklicken!

 

Otto-Brenner-Preis 2007 "Kritischer Journalismus - Gründliche Recherche statt bestellter Wahrheiten" - Einsendeschluss. 31. August 2007
Zur Seite der Otto-Brenner-Stiftung

Neue Unterseite (28. Oktober 2007): Privatisierungs-Reports der GEW

 

Zum Herunterladen



Jugendbroschüre 2007: Der Landtag NRW: Hier findet Ihr, was Ihr über den Landtag wissen wollt. Wer hat den Landtag "erfunden"? Wo liegt der Landtag? Wer wählt den Landtag? Wir sitzt im Landtag? Was macht der Landtag? (20 Seiten, 3,11 MB)

 

Die Privatisierungsreports der GEW  (Vom Rückzug des Staates aus der Bildung), die wir bisher nach deren Erscheinen hier chronologisch eingestellt haben, finden Sie jetzt auf einer speziellen Unterseite. Um diese zu laden, auf das vorstehende GEW-Logo klicken!

 

2007

Neu im Januar 2007

Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN  "Qualitäten für Kinder und Jugendliche nach der Föderalismusreform sichern!" Landtag NRW - Drucksache 14/3176

Protokoll der Plenardebatte vom 25. Januar 2007 zum Antrag "Qualitäten für Kinder und Jugendliche sichern!" Landtag NRW - Drucksache 14/3176

Neu im Februar 2007

Der Planerladen Dortmund, Verein zur Förderung demokratischer Stadtplanung (Mitglied im ABA Fachverband) hat in einer Untersuchung herausgefunden, dass Vermieter zur rassistischen Diskriminierung neigen. Wir dokumentieren die Berichterstattung der WAZ vom 6. Februar 2007

"Schwarzer Peter" 2006. Einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 7.  Februar 2007 zufolge hat die Landesregierung NRW ein weiteres Mal versucht, der Jugendarbeit den "Schwarzen Peter" für "nicht abgerufene Mittel" (2006) für die Kinder- und Jugendarbeit zuzuschieben. Der Landesjugendhilfeausschuss Rheinland zeigt sich am 8. Februar 2007 hierüber brüskiert: "Unverantwortlich und und ungeheuerlich!" gibt er hierzu in Richtung Landesregierung zu Protokoll. Zum Artikel und zur Reaktion des Landesjugendhilfeausschusses.

UNICEF zeichnet ein ernüchterndes Bild der Situation von Kindern in Deutschland. Der UNICEF-Bericht zur Situation von Kindern in Industrieländern (veröffentlicht am 14. Februar 2007) kann über das Logo heruntergeladen werden. 92 KB, 12 Seiten)

Die vertiefende Analyse "Zur Lage der Kinder in Deutschland: Politik für Kinder als Zukunftsgestaltung" von Professor Hans Bertram (Humboldt-Universität zu Berlin) vom Dezember 2006 gibt es hier. (2042 KB, 54 Seiten)

Die GEW wendet sich gegen eine Abwertung pädagogischer Arbeit sowie die Privatisierung öffentlicher Bildungskosten. Damit diese Forderungen nicht allzu abstrakt bleiben, veröffentlicht die GEW nun den dritten Teil der Reihe „Privatisierungsreport“. Die aktuelle Ausgabe widmet sich den Themen Ein-Euro-Jobs, Schülerfirmen und Public Private Partnerships.Teil 3 - Unternehmen Schule: Von Billig-Lehrern, Schülerfirmen und Public Private Partnership (GEW vom 16. Februar 2007) 60 seiten, 380 KB

Nach Artikel 26 der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948 hat jeder Mensch ein Recht auf Bildung. Nach Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind das Recht auf Bildung, Schule und Berufsausbildung. Hierzu mischt sich die Globale Bildungskampagne ein: Hand in Hand für Bildung - Menschenrechte jetzt anpacken. "Global Campaign for Education" - Die globale Bildungskampagne. Schirmherrin: Prof. Dr. Gesine Schwan.

Aktionsbündnis Düsseldorfer Elterninitiativen gegründet. Ziel: Erhalt der Qualitäts- und Personalstandards in den Kindertagesstätten in NRW. Geplant: Landesweiter Marsch der Elterninitiativen zum Landtag NRW am 31. März 2007. Pressemitteilung des Aktionsbündnisses Düsseldorfer Elterninitiativen vom 15. Februar 2007.

Deutsche Bildungspolitik: UNO-Schulinspektor übt harsche Kritik. Bericht aus SPIEGEL ONLINE vom 26. Februar 2007.

Neu im März 2007

Roma-Kinder in Europa
Vorstellung der Ergebnisse von zwei Untersuchungen über die Lage von Roma-Kindern in Südosteuropa und in Deutschland

Die Roma sind mit acht bis zehn Millionen Angehörigen die größte Minderheit des europäischen Kontinents; fast die Hälfte von ihnen sind Kinder. Bei aller Unterschiedlichkeit haben sie eines gemeinsam: die meisten sind arm und leben am Rande der Gesellschaften. Millionen Roma-Kinder wachsen mitten in Europa in Verhältnissen auf, die oft nicht besser sind als in armen Entwicklungsländern. Die Mehrheit der Familien wohnt in slumartigen Unterkünften. Die Kinder haben nur beschränkt Zugang zu Kindergärten und Schulen und sind medizinisch schlecht versorgt. Auch in Deutschland leben rund 50.000 Roma-Flüchtlinge aus dem Balkan – de meisten ohne sicheren Aufenthaltsstatus und mit eingeschränkten Rechten. UNICEF hat die Lage von Roma-Kindern in Südosteuropa und in Deutschland in zwei Studien untersucht. Auf einer Pressekonferenz von UNICEF und der Kinderkommssion des Deutschen Bundestages werden die Ergebnisse und Schlussfolgerungen am  5. März in Berlin präsentiert.
UNICEF Deutschland vom 27. Februar 2007

UNICEF: Roma-Ki0nder in Europa
Zur Internetseite vom Unicef: Kinderrechte für Roma-Kinder verwirklichen!

Den Bericht der Frankfurter Rundschau "Du bist hier nicht im Zigeunerwagen" vom 27. Februar 2007, in dem es um Diskriminierungen gegenüber Kindern von Sinti und Roma in Deutschland geht, kann man sich hier herunterladen. (Eingestellt am 3. März 2007)

Macht nur so weiter! Auch noch eine Idee, wo man das Rauchen verbieten könnte? David Fischer-Kerli fordert in der "taz" vom 27. Februar, das Rausgehen zu verbieten, da es ungesund sei - insbesondere für Kinder. Vernunft zur Grundlage der Politik zu machen und das Verlassen der Wohnung zu verbieten, sei die zeitgemäße Antwort. Die schutzbedürftige Bevölkerung sollte dann am besten auf ihren Betten festgeschnallt und mit schadstoffarmen Breichen gefüttert werden.
Artikel zum Herunterladen (Eingestellt am 3. März 2007)

Vernichtende Kritik am Schulsystem
UN-Inspektor: Deutsche Bildungspolitik ist selektiv, benachteiligt Behinderte und macht Wechsel schwierig
Der UN-Menschenrechtsinspektor Vernor Muñoz hat mit scharfen Worten die deutsche Bildungspolitik gerügt. Das dreigliedrige Schulsystem mit Haupt-, Realschule und Gymnasium benachteilige durch seine frühe Aufteilung Kinder aus armen Elternhäusern und aus Migrantenfamilien. Es wirke „extrem selektiv“ und diskriminiere Behinderte, schreibt der Menschenrechtsexperte in einem vorläufigen Bericht, der jetzt publik wurde.
Weitere Kritikpunkte in seinem Bericht sind die völlig unterschiedliche Schulorganisation der 16 Bundesländer, die Eltern und Schülern den Wohnortwechsel erschwere, fehlende Durchlässigkeit zwischen den Schulformen, die Lehrerausbildung, die Probleme beim Schulbesuch von Kindern, deren Familien illegal in Deutschland leben, sowie zu wenig Autonomie der einzelnen Schule gegenüber der Verwaltung.
Muñoz will am 21. März 2007 bei der vierten Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen in Genf über seine Deutschland-Inspektion berichten.
(WAZ vom 26. Februar 2007)

Zur Stellungnahme des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Bericht (10 Seiten)
(Eingestellt am 26. März 2007)

Konsenspapier über Eckpunkte der zukünftigen Finanzstruktur der Tageseinrichtungen für Kinder und der Förderung der Kindertagespflege zwischen den Kommunalen Spitzenverbänden, der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtpflege des Landes Nordrhein-Westfalen, des Beauftragten der Evangelischen Kirche bei Landtag und Landesregierung Nordrhein-Westfalen, des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen (Kommissariat der Bischöfe in NRW) und dem Minister für  Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 26. Februar 2007. Die Anlage zum Konsenspapier (Übersicht) kann hier geladen werden. (Eingestellt am 5. März 2007)

Referentenentwurf für ein neues Kindergartensetz NRW: "Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern" (Kinderbildungsgesetz - KiBiz). Das Gesetz soll am 1. August 2008 in Kraft treten. (Eingestellt am 26. März 2007)

Die GEW zum neuen Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder (GTK)

Erste Bewertung zum Finanzierungssystem der Grünen im NRW-Landtag vom 9. März 2007

Städtetag NRW: Kommentar zur Kindergartenreform: Gut Ding braucht Weile (16. März 2007)

Städtetag NRW: Kommunen sehen tragfähige Grundlage für eine neue Finanzierung der Kinderbetreuung (16. März 2007)

Erste Bewertung des "Gesetzes zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (KiBiz)" durch den Arbeitskreis Generationen, Familie und Integration der SPD-Landtagsfraktion NRW vom 22. März 2007

Über den Holocaust müssen alle Bescheid wissen
Es kommt immer wieder vor, dass sich Kinder aus arabischen oder türkischen Elternhäusern weigern, am deutschen Geschichtsunterricht über die Vernichtung der Juden teilzunehmen. Als Grund geben sie an, durch die israelische Politik in ihren eigenen Gefühlen verletzt zu sein. Der Weigerung nachzugeben ist gefährlich.
Die Frankfurter Rundschau veröffentlichte diesen Artikel von Prof. Dr. Wolfgang Benz (Leiter des Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin) am 6. März 2007. Zum Artikel
Wolfgang Benz: Antisemitismus und Holocaustleugnung in Deutschland und Europa. Aktuelle Befunde und Gegenstrategien. Vortrag vom 11. Dezember 2006. Vortrag herunterladen

Neu im April 2007

Armut verfestigt sich - Bericht des DIW (Wochenbericht 12/2007). (6 Seiten, 782 KB) Bericht herunterladen

Ostern 2007: Neue "Spitzenwerte" im SGB II-/Hartz IV-Bereich - Mehr als 7,1 Millionen Menschen bundesweit in Bedarfsgemeinschaften - Erstmals 700.000 junge Menschen unter 25 Jahre in NRW in Bedarfsgemeinschaften (Beitrag von Norbert Kozicki vom 5. April 2007)

Kampagne Entschlossen OFFEN in Hamburg gestartet: Der ABA Fachverband ruft zur Unterstützung auf!

Unterstützerinnen und Unterstützer können sich hier den Aufruf  "Für den Erhalt und Ausbau der Offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien!" herunterladen. Zum Aufruf
Der Aufruf wird - so wie uns die Hamburger Kolleginnen und Kollegen die ergänzten Unterstützerlisten zusenden - hier aktualisiert.

Stellungnahme der GEW NRW zum Referentenentwurf "Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern" (Kinderbildungsgesetz - KiBiZ) - April 2007. Hier eingestellt am 18. April 2007.
Stellungnahme herunterladen

Miserables Prestige pädagogisch tätiger Menschen in Deutschland: Eine Frage des Anstands. Ein Kommentar von Prof. Rolf Dobischat (Universität Duisburg-Essen). Hier eingestellt am 18. April 2007.
Kommentar herunterladen

Schlecht bezahlte und besfristete Jobs zunehmend auch im Bildungsbereich: "Dann nehmen Sie halt mehr Ehrenamtliche!". Ein Beitrag von Jürgen Amendt. Hier eingestellt am 18. April 2007.
Beitrag herunterladen

SPD - Profillosigkeit als Programm. Ein Beitrag von Albrecht von Lucke aus den "Blättern für deutsche und internationale Politik" 4/2007. Hier eingestellt am 22. April 2004.
Bericht herunterladen

Die Kraft des Tresens - das bevorstehende Rauchverbot in Kneipen ist ein weiterer Beleg für das Ende der sozialdemokratischen Kultur. Der Eifer, mit  dem zurzeit für das staatliche Verbot des Rauchens gestritten wird, legt den Verdacht nahe, es handele sich beim Rauchen um etwas Subvsersives. Martin Krauß im "Freitag" 13 vom 30. März 2007. Hier eingestellt am 22. April 2007.
Artikel herunterladen

 

Neu im Mai 2007

"Heute dürfen wir Ihnen einen Zündler der anderen Art vorstellen. Er ist namentlich bekannt und zudem im Staatsdienst: Wolfgang Schäuble." Das schreibt die Frankfurter Rundschau zu den Geschehnissen im Vorfeld des G8-Gipfeltreffens in Heiligendamm Anfang Juni 2007. Einen Teil der Dokumente aus der Frankfurter Rundschau haben wir hier eingestellt.
Dokumentation herunterladen

Partizipation ja, Wahlrecht nein? Interview mit den jugendpolitischen Sprechern der Fraktionen im nordrhein-westfälischen Landtag. Eine Veröffentlichung der LANDTAG INTERN 5/2007 vom 3. Mai 2007
Link öffnen

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Bericht der "Arbeitsgruppe Arbeitsmarkt" vom 9. Mai 2007: Kombination von Erwerbseinkommen und Arbeitslosengeld II, Kombilohn, Mindestlohn, Perspektiven für Langzeiarbeitslose u.a. (39 Seiten, 133 KB)
Bericht herunterladen

Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen: Kampagne "Reiches Land - Arme Kinder? Einkommen zum Auskommen!" Wieviel Geld braucht ein Kind im Monat?
Faltblatt herunterladen
Zur Kampagnenseite

Kommentar der WAZ vom 24. Mai 2007 zum Thema „Rauchverbot für Jugendliche“
Rauchen erst ab 18 Jahren: Scharf auf Verbotenes
Warum stellen wir nicht gleich jedem Bundesbürger einen sozialpädagogisch geschulten Polizisten zur Seite? Der kann uns dann mit Nachdruck dabei helfen, nicht zu viel zu essen. Und statt beim Grillen (Vorsicht Krebsgefahr) mal einen über den Durst zu trinken, bitte lediglich einen kleinen Dämmerschoppen Roten. Lesen und Fernsehgucken wird auch nur noch unter pädagogisch sinnvollen Aspekten erlaubt. Wann wird eigentlich das Sexleben der Deutschen vernünftig geregelt? Also, Gesetzesmacher, wir wissen selbst, was alles schädlich für uns ist. Reicht es nicht, wenn anständig aufgeklärt wird und dann die Leute selbst entscheiden?
Was reitet Euch, Jugendliche unter 18 durch ein Rauchverbot vom Paffen abhalten zu wollen? Die Realität sieht anders aus. Wer als Teenie auf sich hält, hat mit 14 Jahren schon mal eine Kippe im Mund gehabt und am Bier genippt. Mit Verboten, die nur einem weltfremden Sauertopf einfallen können, ist kein Staat bei Erwachsenen und Jugendlichen zu machen. Und wie sang bereits vor Jahrzehnten Wolf Biermann: "Was verboten ist, das macht uns gerade scharf."
Von Wilhelm Klümper

Breite Front für eine echte Schulrefomr in NRW: Ausstieg aus dem fünfgliedrigen Schulsystem gefordert - Auch ifo-Institut sieht Chancenungleichheiten. Hier eingestellt finden Sie die Presseberichterstattung der WAZ  vom 30. Mai 2007.
Artikel und Kommentar herunterladen

NRW-Grüne verabschieden sich von Hartz-Reformen und planen einen Kurswechsel ihrer Sozialpolitik: Mindestlohn und 900 Euro Existenzminimum. Eingestellt haben wir hier die Berichterstattung der WAZ vom 30. Mai 2007.
Artikel und Kommentar herunterladen

Sozialbericht NRW 2007 in Bochum vorgestellt. NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann und der Vorsitzende des DGB-Bezirks NRW, Guntram Schneider: "Eine sozialpolitische Diskussion im ganzen Land muss her!" Gemeinsame Pressemitteilung des DGB NRW und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 30. Mai 2007
Pressemitteilung herunterladen

Pressemitteilung des DGB - Pressestelle NRW - vom 30. Mai 2007: Konsequenz aus dem Sozialbericht NRW: DGB fordert Mittagessen für alle Schüler
Pressemitteilung herunterladen

Wir haben zur aktuellen Sozialberichterstattung eine neue Seite eingerichtet, von der Sie den Bericht sowie eine Kurzfassung und diverse Anhänge laden können.
Seitenwechsel

Neu im Juni 2007

Öffentliches  Expertengespräch am 10. Mai 2007 im NRW-Landtag: Alle fordern den Erhalt der bewährten Strukturen der Jugendhilfe - Von Norbert Kozicki
Bericht herunterladen

Mehr Staat, weniger Mama: Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern im Ländervergleich. Eine Untersuchung von Agnes Blome und Wolfgang Keck (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung/WBZ). Bericht aus den WBZ-Nachrichten 116/Juni 2007 (4 Seiten, 61 KB)
Bericht herunterladen

Nordrhein-Westfalen: Eltern wehren sich gegen das neue Kindergartengesetz (KIBIZ/Kinderbildungsgesetz): "So nicht, Herr Minister!" Unter dem Titel "Weil Kinder Zukunft sind" gibt es eine Informationsplattform im Internet, die Sie mit unten stehendem Link aufrufen können. Anmerkung der NAGEL-Redaktion: Kinder sind zwar nicht zukunft, sondern Gegenwart, dennoch ...!
Flugblatt mit Infos herunterladen
Zur Internetseite

Wir enthüllen, weshalb wir bereits im vergangenen Jahr anfingen, keine "Nachrichten" der/über die Bertelsmann Stiftung mehr zu veröffentlichen. Bertelsmann wird auch in Zukunft in unseren Publikationen nicht mehr vorkommen. Eines unserer aktiven Mitglieder im ABA-Arbeitskreis Unternehmenskooperation machte uns auf den vom Heise-Verlag  (Telepolis) veröffentlichten Beitrag aufmerksam, den Sie sich  anschließend laden können. Der Artikel "Schattenkabinett aus Gütersloh - Das Rezept der allgegenwärtigen gemeinnützigen Stiftung ist stes das gleiche: Die Gesellschaft soll wie ein Unternehmen geführt werden" ist von Jens Wernicke am 1. Juni 2006 veröffentlicht worden.
Beitrag herunterladen
Wollen Sie einen großen "Teil des Problems", die Bertelsmann Stiftung,  kennenlernen? Exklusiv haben wir sie hier verlinkt.

Vorstehend befindet sich keine Empfehlung, sondern eine Recherchehilfe. Empfehlen möchten wir allerdings Heise mit TELEPOLIS:

 

Neu im Juli 2007

Eine Familienpolitik, die alle Kinder fördert, statt Familien splittet
16 Verbände wenden sich in einem Appell an die Bundesregierung.
Aufruf herunterladen

Widerstand gegen "Kibiz": Das neue Kindergartengesetz in NRW wird von einer Protestwelle überschwappt. Mehr erfahren? Einfach unten stehenden Link anklicken!


Kibiz! - Nein, danke!

NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" arbeitet.
Link zum Bündnis

Erwachsene trauen der Jugend nicht viel zu
Erwachsene in Deutschland halten nicht viel von der Lebensführung junger Menschen. Nach Einschätzung der älteren Generation trinken Jugendliche übermäßig viel Alkohol, sind konsumorientiert und zu wenig gesellschaftlich engagiert. Das ergab eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung. Zwar finden 92 Prozent Jugendliche sympathisch. Doch die Mehrheit glaubt, dass 40 Prozent der Jugendlichen ihre Zukunft nicht meistern können. 61 Prozent sagen, Jugendliche respektierten fremdes Eigentum nicht. Wählen mit 16 Jahren lehnen 72 Prozent ab. Ein niedrigeres Führerscheinalter halten rund 85 Prozent für falsch.(WAZ vom 24. Juni 2007)
Untersuchung "Jugendliche aus Sicht der Erwachsenen" laden
Anmerkung der NAGEL-Redaktion: Die Ergebnisse der Untersuchung wollen wir nicht anzweifeln, gleichwohl halten wir sie für skandalös. Bitte beachten Sie unsere Kommentierung hierzu im i-Punkt 8/2007 in der Rubrik Impressum sowie unter Politik und Zeitgeschehen. Der i-Punkt wird zum 1. August 2007 versandt.

 

Neu im August 2007

UNICEF will Kinderrechte im Grundgesetz verankern

Essen (ddp). Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) will Kinderrechte im Grundgesetz verankern. "In unserer kinderentwöhnten Gesellschaft werden die Interessen der Kinder oft übersehen", sagte die deutsche UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ, Mittwochausgabe) nach einem Vorabbericht. Simonis reagierte damit auf einen entsprechenden Vorstoß der Kinderkommission des Bundestages. "Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz wäre ein klares Signal an Staat und Gesellschaft, das Wohlergehen der Kinder als eine seiner Kernaufgaben anzusehen", sagte Simonis. Es sei allgemein anerkannt, dass der Tierschutz im Grundgesetz verankert ist. "Warum soll dies nicht für Kinder gelten?", fügte sie hinzu.

Die Kinderkommission strebt eine Ergänzung von Artikel 6 des Grundgesetzes an. "Jedes Kind hat ein Recht auf Entwicklung und Entfaltung seiner Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung und auf den besonderen Schutz vor Gewalt, Vernachlässigung und Ausbeutung. Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert die Rechte des Kindes und trägt Sorge für kindgerechte Lebensbedingungen", heißt es in dem Entwurf zur Verfassungsänderung, den die Kinderkommission nach der parlamentarischen Sommerpause zur Diskussion stellen will. In der Vergangenheit hatte auch Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) Sympathie für eine Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz erkennen lassen.
PR-Sozial vom 31. Juli 2007

 

Die Schule hat begonnen:

Schule muss sich ändern: Bildung ist ein Menschenrecht

Ein schöner Tag: Kinder, die beklommen und gespannt mit ihrer Schultüte losstiefeln in ein neues Leben. Stolze Eltern, Omas, Onkel, Paten, die die ersten Schritte der Kleinen in die Selbstständigkeit beobachten und sich schwören, den kleinen Menschen unbedingt zu unterstützen. Auch das gab es wieder: Den Landesvater, der sich auf Augenhöhe der Erstklässler begibt und signalisisert: Ich bin für euch da, wir Großen achten auf euch.

So ist es gut, und so soll es sein. Jedes Kind in diesem Land sollte so liebevoll begleitet ins Schulleben starten. Die Wirklichkeit ist anders: Mehr als 800 000 Mädchen und Jungen im Land wachsen in Armut auf. Ihre Familien leben vom „Existenzminimum“, das manche Politiker sehr generös finden; tatsächlich geben sie die 208 Euro, die einen Sechsjährigen einen Monat lang kleiden und ernähren müssen, locker am Abend beim Lieblingsitaliener aus.

Dieser erste Schultag zeigt wieder einmal deutlich, was seit Jahren im Fokus der weltweiten Kritik steht: Bildung in Deutschland spaltet. Kinder aus benachteiligten Familien betreten mit dem ersten Schultag eingefahrene Spuren, die viel zu viele ins soziale Abseits führen. Dabei könnte die Schule gerade ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben eröffnen; rundum in Europa gelingt das längst. Bei uns aber setzen die verantwortlichen Politiker stur auf „Bewährtes“ und zementieren durch die frühe Verteilung der Kinder auf „gute“ und andere Schulen die soziale Spaltung. Ein falscher Weg.

Denn auf keines dieser Kinder kann das Land verzichten. Trotzdem ist schon heute absehbar, dass auch 2017 wieder fast jeder fünfte der hoffnungsvollen Kleinen von heute ohne Schulabschluss und ohne Chance auf eine gute Ausbildung die Schule verlässt. Weil im Kern alles bleibt, wie es ist. Weil die Regierenden im Land echte Reformen nicht wollen oder nicht wagen. Sechs Kopfnoten auf dem Zeugnis helfen keinem Kind – sie zählen weder bei der Versetzung noch werden sie einem Arbeitgeber die Fünf in Mathe schmackhaft machen.

Bildung ist ein Menschenrecht, und jedes Kind hat Anspruch auf erfolgreiches Lernen. Gute Bildung darf aber nicht länger Glückssache sein. Wenn Familien sie nicht bieten können (oder wollen), ist die Schule gefordert. Und Vater Staat: Er muss Kindern - und ihren Lehrern - die Mittel und das Umfeld bereiten, in dem beide gut gedeihen und miteinander arbeiten können. Die Politik muss sich endlich entscheiden - gegen Sparprojekte und für Investitionen in die Köpfe der Kinder. Die sind die Zukunft.

(WAZ vom 7. August 2007 – Kommentar von Sigrid Krause)

 
Dramatischer Anstieg: Mehr Kinder in Armut

Die "Frankfurter Rundschau" berichtet am 16. August 2007, die Zahl der armen Kinder habe ihren Höchststand seit Einführung  der Hartz-Gesetze erreicht.
Bericht der FR herunterladen

 

Neu im September 2007

DGB-Umfrage: Jeder Dritte ist mit seinem Job unzufrieden. Bericht vom 11. September 2007
Bericht herunterladen

Frust am Arbeitsplatz: Ein Erfolgsfaktor namens Motivation. Ein Kommentar zum vorher aufgeführten Artikel aus der WAZ vom 13. September 2007.
Kommentar herunterladen

 

Neu im Oktober 2007

Aktionstag der Sozialproteste am 29. Oktober 2007: Gegen den Aufschwung der Arbeit in Armut!
Link zur Seite

OECD-Schelte für Deutschlands Akademikerquote:
OECD Briefing Notes für Deutschland
Ein Verständnis der Funktionsweise von Bildungssystemen ist wesentlich für die Entwicklung und Begleitung von Bildungsreformen. Um hier einen Beitrag zu leisten, entwickelt die OECD fortlaufend Indikatoren, die als Informationsgrundlage bei der Festlegung von bildungspolitischen Maßnahmen dienen und eine Beurteilung der Bildungssysteme fördern können. Mit der Ausgabe 2007 von „Bildung auf einen Blick“ legt die OECD erneut ein aktuelles und die wesentlichen Bereiche des Bildungssystems umfassendes Werk vor. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe liegt dabei auf der tertiären Bildung, da diese zunehmenden Einfluss auf persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg hat. Die Briefing Notes stellen Kernergebnisse für Deutschland wichtigen globalen Trends gegenüber, unter den vier Themen Quantität, Qualität, Chancengerechtigkeit und Effizienz.
Bericht herunterladen

Harald Thomé hat uns freundlicherweise von ihm erstellte Folien zum SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende) zur Verfügung gestellt. Sie liefern eine sehr gute Übersicht. Für Interessierte haben wir sie hier eingestellt. (129 Seiten, 1,9 MB)

Folien herunterladen

 
Diskriminierung in Deutschland scheut auch vor Körperverletzung nicht zurück. Jugendliche sollen maschinell vertrieben werden. Die Lösung für überforderte Jugendamtsleiter? "Mosquito"löst Ansammlungsprobleme
Bericht der WAZ vom 27. September 2007:
Piepton soll Jugendliche vertreiben
Behörden und Geschäftsleute „rüsten auf. Hohe Frequenzen sind nur von jungen Leuten zu hören

Teenager-Vertreibungsmaschine: Bei Ihnen piept's wohl
Bericht der WAZ vom 27. September 2007: Bei denen piept's wohl!
Kommentar de WAZ:  Die Teenager kann der Mosquito vertreiben - die Probleme nicht
FUSSNOTE: Tinnitus
Zischen, Rauschen, Knacksen, Pfeifen, Brummen – aber keiner sonst kann es hören. Der Tinnitus aurium ist das „Klingelmännchen des Ohres"; nie lässt es sich erwischen. Und je mehr man sich stresst, desto hartnäckiger klingelt es. Kann bei Betroffenen Depressionen und Ängste hervorrufen. Nicht zuletzt deshalb arbeitet die Forschung daran, den Tinnitus immer gezielter einzusetzen (siehe Teenitus). Das gute alte Mobbing könnte bald der Vergangenheit angehören. Der Chef pfeift einfach auf dem letzten Loch. tom
(WAZ vom 27. September 2007)

 
Singverbot für „Lasch-et-sein"

Von Christoph Meinerz

Seinen Auftritt als Protestsänger bei einer Kundgebung gegen die Abschaffung der Landschaftsverbände 1999 in Lüdenscheid feiert der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bis heute im Internet als legendär. Bei der Großdemo gegen das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) des Landes (Anmerkung: 15. September 2007 in Düsseldorf) ) vor drei Wochen mit Gitarre und Gesang aufzutreten, hat derselbe Landschaftsverband Klaus Amoneit untersagt. Unter Androhung „nachhaltiger arbeitsrechtlicher Maßnahmen“ erteilte der LVR seinem Ende Juli in Altersteilzeit verabschiedeten Amtsleiter für die Jugendämter ein Anti-KiBiz-Lieder-Singverbot. In Anspielung auf den für das Gesetz verantwortlichen Minister Armin Laschet (CDU) hatte der 62-Jährige ein „Lasch-et sein" anstim­men wollen.

Schockiert von der Drohung und „mit Rücksicht auf meine Familie“ trat der Bochumer daraufhin nicht in Düsseldorf auf, setzte sich aber vor dem Arbeitsgericht gegen das Singverbot zur Wehr. So kurz nach seinem Abschied wäre Amoneit weiterhin als Amtsleiter des LVR wahrgenommen worden, argumentiert ein LVR-Sprecher. Deshalb habe man öffentlichen Protest aus seinem Munde gegen ein Gesetz, das der Landschaftsverband später in Teilen umsetzen müsse, nicht gewollt.

Gleich beim ersten Arbeitsgerichtstermin zog der LVR aber den „Maulkorb“ gegen seinen Ex-Amtsleiter zurück. Gleichwohl spricht Amoneit von einer „Schande für den LVR“ – und stimmt als Jugendexperte wieder mit in den großen Chor der Kibiz-Gegner ein.
(WAZ vom 8. Oktober 2007)

 
Singverbot für Ex-Amtsleiter

Singen verboten! Die Ansage des Direktors des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) war unmissverständlich: Der ehemalige LVR-Amtsleiter, Klaus Amoneit, durfte bei der Großdemonstration gegen das umstrittene „Kinderbildungsgesetz“ am 15. September vor dem Düsseldorfer Landtag nicht auf die Bühne. Dort wollte er auf die Melodie von „Let it be“ den zuständigen Minister kritisieren („Laschet sein“) und andere Protestlieder singen. Der Landschaftsverband drohte dem 62-Jährigen, der im Juni in den Altersteilzeit-Ruhestand verabschiedet wurde, mit „nachhaltigen arbeitsrechtlichen Maßnahmen“, wenn er die Demonstranten mit Gitarre unterstützen würde.

„Ein Unding“, erinnert sich Liedermacher Helge Kirscht, der in Düsseldorf sein eigenes „Kibitz-Lied“ vortrug. „Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass so etwas möglich ist.“ Nicht nur er hatte Amoneit ermuntert, gegen das Singverbot vorzugehen. Das Recht auf freie Meinungsäußerung sei in Gefahr, von Einschränkung der Kulturfreiheit war die Rede. „Wir sind offenbar in eine Zeit gekommen, wo wir uns vor unseren Kindern schämen müssen“, meinte Amoneit frustriert, der Grundwerte der Demokratie in Gefahr sah. Sein Ex-Chef habe offenbar seinem Freund, Regierungschef Jürgen Rüttgers, „an die Seite springen“ und den unerwünschten Protest behindern wollen.

Der Landschaftsverband war gestern bemüht, den Streit etwas tiefer zu hängen: Es sei nie darum gegangen, Amoneit einen „Maulkorb“ zu verpassen. „Das Problem war die zeitliche Nähe zwischen seiner Verabschiedung und dem Protest“, sagte Sprecher Christophe Göller. Amoneit wäre in der Öffentlichkeit immer noch als Leiter einer Behörde angesehen worden, die später Teile des „Kibitz“ umsetzen müsse.

So endete der Streit vor Gericht, bevor er richtig begann. Die Anwältin des LVR erklärte gestern gleich zu Beginn der Anhörung beim Arbeitsgericht, dass sich das Singverbot nur auf den Auftritt bei der Großdemo im September bezogen habe. Nun dürfe Amoneit, der auch Sprecher des Progressiven Eltern- und Erzieherverbandes ist, wieder zur Gitarre greifen und gegen „Kibitz“ ansingen.

Auch wenn Zweifel blieben, ob der LVR schon immer so gedacht hat, akzeptierte Amoneit den Rückzieher seines Ex-Arbeitgebers. Wichtig sei, dass er nun weiter singen könne. Auch wenn die Landesregierung den Entwurf für das Gesetz überarbeiten wolle, bleibe der Protest nötig. „Kibitz schadet der Erziehung und Bildung von Kindern und wird die derzeit gute Kindergartenpraxis beschädigen.“
(Kölner Stadtanzeiger vom 8. Oktober 2007 -  Von Helmut Frangenberg)

 
Bezugnehmend auf die vorstehenden Zeitungsartikel, hier der Bericht des LVR auf der Seite lvr.de vom 4. Juli 2007:

„Die Landschaftsverbände sind gut"
Klaus Amoneit verabschiedet sich mit Musik aus seinem Dienst für den Landschaftsverband Rheinland

Köln, 4. Juli 2007. Sein Auftritt mit der Gitarre für den Erhalt der Landschaftsverbände auf einer Kundgebung in Lüdenscheid 1999 war legendär – mit Musik hat sich Klaus Amoneit jetzt aus dem aktiven Dienst als Leiter des Amtes für Jugendämter und Jugendförderung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) verabschiedet. Sein Lied „Die Landschaftsverbände sind gut" zeigte zugleich seine Verbundenheit mit dem LVR, für den Amoneit seit Dezember 1998 gearbeitet hat.

Musikalisch verabschiedete sich Klaus Amoneit aus dem Dienst des Landschaftsverbandes Rheinland. Foto: LVR/ Ludger Ströter


LVR-Direktor Udo Molsberger dankte Klaus Amoneit für seine Arbeit und hob besonders sein Engagement für die freien Träger der Jugendhilfe und für die internationale Erinnerungsarbeit mit Jugendlichen aus Massaker-Regionen des Zweiten Weltkriegs hervor. Dr. Jürgen Rolle, Vorsitzender des Landesjugendhilfe-Ausschusses Rheinland, nannte Amoneit eine „Brücke" zwischen Politik und Verwaltung des Landesjugendamtes.

„Mein Anliegen ist immer gewesen zu erreichen, dass Kinder und Jugendliche als ganzheitliche Wesen aufgefasst werden", sagte Amoneit. „Wir haben eine schöne und wichtige Arbeit, die mir in all den Jahren viel Spaß gemacht hat."

Klaus Amoneit wurde 1945 im westfälischen Herten geboren, machte zunächst eine Ausbildung bei der Deutschen Bundesbahn und studierte anschließend Sozialarbeit in Dortmund. 1980 wurde er Leiter des Jugendamtes von Castrop-Rauxel, 1991 Leiter des Jugendamtes der Stadt Hamm. Seit 1969 ist er außerdem bei der Sozialistischen Jugend Deutschlands – „Die Falken" – aktiv. Amoneit ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Bochum. Am 1. August 2007 beginnt offiziell die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit.

Die "Neue Rheinische Zeitung" berichtet am 10. Oktober 2008: Landschaftsverband Rheinland gibt beim Arbeitsgericht Köln klein bei. "Laschet's sein!"-Singen wieder erlaubt.
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Interview mit Klaus Amoneit in der "Neuen Rheinischen Zeitung" vom 10. Oktober 2007: KiBiz-Protest war erst ein Anfang.
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Anmerkung der NAGEL-Redaktion: Der ABA Fachverband möchte es nicht versäumen, Klaus Amoneit an dieser Stelle noch einmal für die langjährige hilfreiche und erquickliche Kooperation zu danken. Lieber Klaus! Wir freuen uns, Dich bald wieder singen zu hören!

 
Wie geht’s im Job?:  Ergebnisse der Kita-Studie der GEW

Im Auftrag der GEW wurde von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (Deutsches Jugendinstitut/Universität Dortmund) im Oktober 2007 eine KiTa-Studie (Wie geht's im Job?) vorgelegt. Im Titel der Pressemitteilung der GEW hierzu heißt es: "Befristet in Teilzeit - schlechte Perspektiven für Erzieherinnen-Nachwuchs". Sie können sich hier die Studie und weiteres Material hierzu herunterladen.

Pressemitteilung der GEW vom 9. Oktober 2007: "Befristet in Teilzeit - schlechte Perspektiven für Erzieherinnen-Nachwuchs"
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Wie geht's im Job? Ergebnisse der KiTa-Studie der GEW
Arbeitspapier herunterladen

KiTa-Studie "Wie geht's im Job?"
(52 Seiten, 400 KB)
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Wie geht's im Job? KiTa-Studie der GEW. Der Erzieherinnenberuf zwischen Stabilität und Wandel. Zusammenfassung von Kirsten Fuchs-Rechlin (wissenschaftliche Mitarbeiterin), vorgetragen von Dr. Matthias Schilling
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Neu im November 2007

Reichtums-Studie: Jeder zweite Deutsche hat kaum Vermögen
Detailliert wie selten zeigt eine neue Studie, wie ungleich Vermögen in Deutschland verteilt ist. Die reichsten zehn Prozent verfügen über zwei Drittel der Rücklagen, die Hälfte der Bürger hat so gut wie gar keine – besonders betroffen: Frauen, Ostdeutsche, Zuwanderer.
Bericht von SPIEGEL Online vom 6. November 2007 herunterladen

Wochenbericht Nr. 45/2007 des DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) vom 7. November 2007: Vermögen in Deutschland wesentlich ungleicher verteilt als Einkommen.
Wochenbericht herunterladen

Hartz IV: Mangelernährung und Isolation für Millionen
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Zur Lage der Kinder: Es fehlt der rote Faden
Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendeine neue Studie oder eine Schreckensnachricht aus den Bereichen Familie/Kinder/Bildung die Schlagzeilen füllt.
Kommentar von Brigitta Stauber-Klein aus der WAZ vom 23. November 2007 herunterladen 

Angesichts des Todes der fünfjährigen Lea-Sophie in Schwerin veröffentlichte die Frankfurter Rundschau am eine umfassende Dokumentation zum Thema Kindesvernachlässigung und Kindesmisshandlung.
Sie können diese hier herunterladen.

 

Neu im Dezember 2007

Teddy-Affäre im Sudan: Vorwurf der Gotteslästerung – Britische Regierung will Auspeitschung von Lehrerin verhindern
Mit ihren Schülern taufte Gillian Gibbons einen Teddybären auf den Namen Mohammed. Nun drohen der britischen Lehrerin einer Privatschule im Sudan Peitschenhiebe und eine Haftstrafe.
Berichterstattung von Ende November und Anfang Dezember 2007 herunterladen

 
IGLU 2006 (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung)

Die Ergebnisse von IGLU wurden Ende November 2007 veröffentlicht.

IGLU 2006: Lesekompetenzen von Grundschulkindern in Deutaschland im internationalen Vergleich. Zusammenfassung von Wilfried Bos, Sabine Hornberg, Karl-Heinz Arnold, Gabriele Faust, Lilian Fried, Eva-Maria Lankes, Kurt Schwippert und Renate Valtin (Hg.) (32 Seiten, 228 KB)
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IGLU/PIRLS
Bericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung herunterladen

 
PISA 2006

Die Ergebnisse der 3. PISA-Studie wurden am 4. Dezember 2007 veröffentlicht.

PISA 2006. Zusammenfassung der Ergebnisse der dritten internationalen Vergleichsstudie des PISA-Konsortiums Deutschland. (23 Seiten, 383 KB)
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PISA 2006. Schülerleistungen im internationalen Vergleich. OECD im Auftrag der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. (16 Seiten, 1.077 KB)
Broschüre herunterladen

PISA 2006
Bericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung herunterladen

Joachim Wuttke: PISA - ein Zufallsgenerator. Mit einem Kommentar von Georg Lind, Konstanz. Joachim Wuttke ist habilitierter Physiker mit Schulerfahrung. Seine Kritik an der PISA-Statistik ist in zwei Sammelbänden erschienen, darunter: "Pisa & Co. - Kritk eines Programms", hrsg. von Thomas Jahnke und Wolfram Meyerhöfer, Franzbecker-Verlag, Hildesheim 2006. Den hier eingestellten Beitrag haben wir der Internetseite www.forum-kritische-paedagogik.de entnommen, basierend auf einem Hinweis von Markus Siggi Moser vom 13. Dezember 2007.
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"Kindergipfel" 2007

Kindergipfel: SPD und Grüne nehmen Merkel unter Beschuss. SPIEGEL ONLINE zum Thema
Beitrag von SPIEGEL ONLINE vom 19. Dezember 2007 herunterladen

 

 

 

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.| Clarenberg 24 | D-44263 Dortmund | e-mail: ABA@ABA-Fachverband.org