ABA Fachverband
Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Der Verband für
handlungsorientierte Pädagogik 

 
 
 
 
     
       

November 2011




Grafik: Daniel Fritsche

 

Eilmeldung: Sonderförderung

2 Mio. Euro zur Ausstattung von Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit in Regionen mit besonderen Problemlagen

Kinder- und Jugendförderplan NRW 2011, Position 1.1.2

Zahlreiche offene Jugendeinrichtungen verfügen über veraltete, beschädigte und kaum noch funktionierende Einrichtungesgegenstände, die dringend der Erneuerung, Ersetzung und Modernisierung bedürfen. Ersatzbeschaffungen und Renovierungsarbeiten sind für die Attraktivität und die Qualität vieler Einrichtungen von großer Bedeutung, vor allem in Anbetracht der prekären Haushaltslage vieler Kommunen, die dem Wunsch nach Modernisierungsmaßnahmen nicht mehr nachkommen können.

Zusätzliche zur Verfügung gestellte Mittel: 2 Mio. Euro. Die Förderung erfolgt über die Pos. 9 Kinder- und Jugendförderplan (Investitionen).

Förderprozentsatz: 90 Prozent

Bagatellgrenze: 1.000 Euro

Höchstgrenze (i.d.R.): 15.000 Euro

Stichtag für die Antragstellung: 15. November 2011

Antragsberechtigt: Freie Träger

Das Schreiben des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport vom 27. Oktober 2011 (mit Merkblatt) kann heruntergeladen werden im mitgliederinternen ABA-Netz über „Serviceseiten für ABA-Mitglieder“ -> „Finanzierung/Förderung aus dem Kinder- und Jugendförderplan NRW“ -> „Sonderprogramm zur Stärkung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen“.

Neuer ABA-Vorstand

Die diesjährige Mitgliederversammlung des ABA Fachverbandes hat am 22. September 2011 einen neuen Vorstand gewählt. Ausgeschieden nach langjähriger Tätigkeit sind das geschäftsführende Vorstandsmitglied Stefanie Janne Klar sowie Eva Jostarndt und Uta Schütte-Haermeyer. Der ABA Fachverband dankt ihnen für ihr ausdauerndes Engagement. Sie haben maßgeblich zur Weiterentwicklung des Verbandes beigetragen. Alle drei sind inzwischen beruflich in einer Weise involviert, dass sie für eine verantwortliche Ausübung ihres Ehrenamts nicht mehr die ausreichende Zeit finden. Uta Schütte-Haermeyer wird eventuell in Kürze dem ABA-Sprecherrat beitreten. Hierüber werden wir beizeiten informieren.

Aus dem früheren Vorstand haben erneut kandiert: Christine Bargstedt (Projektschneiderei DIE BARGSTEDT, Essen und Hamburg), Ulrike Boecker (Geschäftsführung Evangelische Jugend und Schule e.V., Bielefeld), Frank Klöckner (Leiter der Betreuungsbehörde und Beratungsdienste des Kreises Siegen-Wittgenstein sowie Vorstand des Vereins RaBauKi, Siegen), Jelka Röper (Jugendfreizeitstätte Hörde, Dortmund) und Anne Tillmann (geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Planerladens e.V., Dortmund).

Neue Kandidat/inn/en waren: Deniz Özlü (Student Sozialmanagement und Mitarbeiter des Stadtteilzentrums Pluto Wanne-Eickel, Recklinghausen) sowie Dr. Christiane Richard-Elsner (Dr. Ing., Studium der Geschichte und Biographieforschung). Von den Letztgenannten hat sich Deniz Özlü bereit erklärt, den ABA Fachverband in der AGOT-NRW ehrenamtlich zu vertreten. Christiane Richard-Elsners Schwerpunkt wird das Thema „Freies Spielen im Freien“ sein, mit dem sie sich bereits seit einiger Zeit befasst. Geplant ist in diesem Zusammenhang auch ein neuer Auftritt „Draußenkinder“ im Internet.

Die Mandate als geschäftsführende Vorstandsmitglieder haben (erneut) Frank Klöckner und (neu) Ulrike Boecker übernommen. Von der Mitgliederversammlung wurden sämtliche Kandidat/inn/en einstimmig für ihre Mandate gewählt. Nach einiger Vorbereitungszeit werden die neuen Vorstandsmitglieder in Kürze im ABA-Netz vorgestellt.

Der ABA Fachverband kann mit Genugtuung auf die nunmehr beendete „Legislatur“ zurückblicken. Die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes sowie mit der Geschäftsstelle war überaus erfreulich. Alle Beteiligten sind sicher, dass dies auch in den bevorstehenden zwei Jahren des Fall sein wird.

Anmerkung am Rande: Auf den Geschichtsseiten des ABA Fachverbandes im Netz gibt es eine Aufstellung aller Personen, die sich in den vierzig Jahren Vereinsgeschichte im Vorstand engagiert haben.

Die neue Vorstandsseite im ABA-Netz wird in Kürze eingerichtet. 

 

Neuer Mitarbeiter im ABA Fachverband: Christopher Roch

Dank einer neuen Projektförderung durch das Land NRW ist es möglich geworden, ab dem 15. Oktober 2011 einen neuen Referenten im ABA Fachverband (vorläufig bis zum 31. Dezember 2012) hauptamtlich zu beschäftigen. Mit dieser Stelle soll dem gestiegenen Bedarf entsprochen werden. Einer der Schwerpunkte der Tätigkeit dieser neuen Stelle wird die fachliche Begleitung und Beratung der im Verband organisierten Jugendzentren/Häuser der Offenen Tür sein. Diese Gruppe macht innerhalb der Mitgliedschaft im Augenblick knapp 140 Einrichtungen in freier wie kommunaler Trägerschaft in NRW aus. Sie erwarten seit langem im Hinblick auf die derzeitigen Debatten um fortschrittliche Bildungskonzepte, der Organisation von Kooperationen mit der Institution Schule und dem regionalen fachlichen Austausch der pädagogischen Mitarbeiter eine nachhaltige Ausweitung der fachlichen Begleitung durch den Verband.

Während seiner letzten Sitzung hat der ABA-Vorstand beschlossen, den 26-jährigen Diplom-Sozialwissenschaftler Christopher Roch einzustellen. Dieser hat sein Studium an der Ruhruniversität Bochum absolviert. Neben dieser fundierten wissenschaftlichen Qualifikation kam es dem Vorstand bei der Stellenbesetzung insbesondere auf fundierte Praxiserfahrungen an; über diese verfügt der neue Kollege in großem Maß. So war er seit neuen Jahr aktiv dabei, den Trägerverein „Jugend in Oer-Erkenschwick (JOE)“ auf- und auszubauen sowie konsequent nach vorn zu bringen. JOE ist mittlerweile in der Kommune eine unübersehbare Größe. Kürzlich gelang es dem Verein, ein neues, selbstverwaltetes Jugendzentrum zu eröffnen.

Weitere Informationen

Spielmobil-Karawane vom 1. bis 3. Oktober 2011 in Bonn

An den zentralen Veranstaltungen zum Tag der Deutschen Einheit (Deutschlandfest) und des NRW-Tages vom 1. bis 3. Oktober in Bonn beteiligte sich auch der ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit sieben Spielmobilen aus unterschiedlichen nordrhein-westfälischen Kommunen. Aufstellung nahmen diese in Form einer Karawane am südlichen Rheinufer in der Festmeile. Kooperationspartner der Spielmobile war die Stadt Bonn (Mitglied im ABA Fachverband). Gefördert wurde die Spielmobil-Aktion durch das Land Nordrhein-Westfalen. Beteiligt waren u.a. Spielmobile aus Bonn, Bottrop, Herford, Hilden, Kerpen und Siegburg.

Die ganz unterschiedlichen Angebote setzten sich intensiv mit den Feieranlässen auseinander. So wurden beispielsweise symbolträchtige deutsche Bauwerke – wie das Brandenburger Tor – mit großen Spielsteinen nachgebaut. Die Freizügigkeit, die man seit der deutschen Vereinigung vor über zwanzig Jahren erleben kann, wurde eindrucksvoll mittels eines Parcours nachvollziehbar. Hier konnten sich die Kinder beispielsweise durch Tunnel bewegen und Mauern überwinden. Um sich plastisch ein Bild des neuen Deutschlands machen zu können, gab es ein riesiges Puzzle mit den 16 Bundesländern sowie deren Hauptstädten. Auch unterschiedliche deutsche Dialekte wurden in Quizform lebendig. Ergänzt wurde das thematisch orientierte Angebot durch zahlreiche andere, anwechslungsreiche Bastel- und Spielmöglichkeiten – Spielmobil erleben pur!

Gekrönt wurde die Gesamtveranstaltung von herrlichem Wetter – drei Tage strahlender Sonnenschein bei 25 °! Der Standort der Spielmobile befand sich an der Charles-de-Gaulle-Straße am Fuße von Postturm und ehemaligem Abgeordnetenhochhaus „Langer Eugen“ – eingebettet in das reichhaltige Angebot für Kinder und Familien. Zahlreiche der 800.000 Besucher(innen) fanden den Weg dorthin.

Die über 40 beteiligten Spielmobiler(innen) wurden von der Stadt Bonn mit rheinischer Gastfreundschaft aufgenommen: es mangelte an nichts. Unterkunft und Verpflegung waren vorbildlich, sodass der drei Tage lange „Einsatz“ vom Anfang bis zum Ende mit Ausdauer und reichlich Engagement durchgeführt werden konnte. Auch ließen es sich die Verantwortlichen des Bonner Jugendamtes nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen. So schauten im Laufe der drei Tage die Kinderbeauftragte der Stadt Bonn, Andrea Koors, der Leiter des Jugendamtes, Udo Stein, die Abteilungsleiterin, Christina Bertram-Mayer, sowie – stellvertretend für die Jugendpfleger(innen) – Lou Krahnke vorbei.

Aufmerksam gemacht auf die gemeinsame Aktion wurde vor Ort durch diverse Banner, Infostände und anderes mehr. Und Spielmobiler(innen) wären keine Spielmobiler(innen), wenn sie nicht untereinander bereits wieder Pläne für künftige gemeinsame Aktivitäten geschmiedet hätten. Rückblickend kann festgestellt werden, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung war: die Kinder und ihre Familien kamen während des Festes bei den Spielmobilen auf ihre Kosten. Darüber hinaus gelang es auf attraktive Weise, das Konzept „Spielmobil“ einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Weitere Informationen

Kontakt: Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunale Interessenvertretungen

Am 9. Dezember 2010 gründeten kommunale Kinderinteressenvertretungen aus Deutschland eine eigene Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG). Unter dem Motto „Türen öffnen für Kinder!“ verfolgt die BAG das Ziel, die Rechte von Kindern und Jugendlichen auf kommunaler Ebene noch wirkungsvoller einzufordern und umzusetzen.

In vielen Kommunen und Landkreisen Deutschlands setzen sich Kinder- und Jugendbeauftragte, Kinderkommissionen, Drehscheiben für Kinderpolitik, Kinder- und Jugendbüros oder ähnliche Vertretungen für die Interessen von Mädchen und Jungen ein. Um deren Wirkungsgrad zu erhöhen, hat sich im Dezember 2010 in Berlin die „Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunale Kinderinteressenvertretungen“ gegründet. Die Gründung unterstützen bislang rund 30 kommunale Kinderinteressenvertreterinnen und -vertreter (aus: buergergesellschaft.de).

Der Name der neuen BAG lässt assoziieren, nur kommunal beschäftigte Kinderbeauftragte u.ä. seien in diesem Zusammenschluss organisiert. Dies ist nicht der Fall; vielmehr soll das Feld des Engagements deutlich werden, nämlich die jeweilige Kommune. Da der ABA Fachverband ebenfalls Kinderbeauftragte, Kinderbüros und vergleichbare Institutionen organisiert, war es innerhalb des Verbandes ein Anliegen, sich in der BAG ebenfalls einzubringen. Diese Aufgabe hat für den ABA Fachverband erfreulicherweise der Kinderbeauftragte der Stadt Paderborn, Arnd Voss-Reichmann, übernommen. Er selbst ist auch innerhalb des ABA Fachverbandes aktiv. Sein Träger – die Stadt Paderborn – ist Mitglied im ABA Fachverband. Wir freuen uns, auf diesem Wege präsent sein zu können und rechnen damit, unseren Mitgliedern in Zukunft weitere Informationen liefern zu können.

Kinderrechte

Im Vorwort zur Satzung des ABA Fachverbandes heißt es unter anderem: Der Verband „setzt sich für die Interessen, den Schutz und die Rechte von Kindern und Jugendlichen im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention ein.“ Diverse Kontakte – unter anderem über das soziale Netzwerk Facebook – konnten in jüngerer Zeit intensiviert werden. Empfohlen sei hier die Facebook-Gruppe „Bekanntmachung der Kinderrechte“, für die Heike Harrison, die für die Organisation und Pflege dieser Seite verantwortlich ist. Überdies ist Heike Harrison auf zahlreichen politischen Ebenen aktiv, um die Realisierung der Kinderrechte voranzutreiben. So hat sie sich etwa Ende Februar 2011 an den Petitionsauschuss des nordrhein-westfälischen Landtags gewandt. Diese befasst sich mit ihrer Eingabe und teilte nach seiner Beratung am 16. September 2011 mit:

„Der Petitionsausschuss hat Ihr Vorbringen in seiner Sitzung vom 13.09.2011 beraten. Ich gebe Ihnen hiermit aus dem Sitzungsprotokoll den gefassten Beschluss zur Kenntnis:

Frau H. hat durch eigene Recherchen festgestellt, dass die in Deutschland bereits 1992 in Kraft getretene Konvention über die Rechte des Kindes unter den Kindern und Jugendlichen wenig bekannt ist und fordert eine Verankerung in den Lehrplänen dahingehend, dass die Schülerinnen und Schüler über ihre Rechte beispielsweise auf Gesundheit und Bildung umfassend informiert werden.

Dem Anliegen wurde insoweit entsprochen, als in ab dem 01.08.2011 verbindlichen Lehrplänen das Thema implementiert ist. Die Kinderrechte sind somit obligatorischer Unterrichtsstoff.

In einem Erörterungstermin mit Frau H. und der Landesregierung (Ministerium für Schule und Weiterbildung – MSW) wurden beispielhaft anhand des Lehrplans für die Gesamtschule die nun folgenden Schritte erörtert. Die Umsetzung der Lehrpläne obliegt den Schulen.

Die Landesregierung (MSW) hat im Übrigen einen Lehrplannavigator eingerichtet, in den auch zum Thema Kinderrechte Unterlagen und Unterrichtsmaterialien eingestellt werden sollen. Es bestand Einvernehmen, dass die Landesregierung (MSW) bereits jetzt hilfreiche Unterlagen zum Thema im Internet bereithält.

Der Petitionsausschuss begrüßt das Engagement von Frau H., sich dafür einzusetzen, dass in Zusammenarbeit mit Schulen, Schulverwaltungsämtern und Hilfsorganisationen zum Schutz von Kindern beispielsweise Projektwochen zum Thema Kinderrechte durchgeführt werden.

Im Übrigen bittet der Petitionsausschuss die Landesregierung (MSW), das Thema Kinderrechte bekannter zu machen und regt insoweit an, das Thema beispielsweise im Amtsblatt („Schule NRW“) oder im Forum Schule aufzugreifen und zukünftig über erfolgreiche Schulprojekte zum Thema Kinderrechte zu berichten.“

Augenblicklich läuft eine von Heike Harrison initiierte Öffentliche Petition an die Bremische Bürgerschaft („Bekanntmachung der Kinderrechte“, L 18-30, Mitzeichnungsfrist: 7. November 2011). Im ABA Fachverband gibt es Überlegungen, Heike Harrison mit der ehrenamtlichen Funktion der Beauftragten für Kinderrechte zu betrauen. Ein solches Mandat ist verbunden mit einem Sitz im Sprecherrat des Verbandes.

Um das Anliegen zu unterstützen, kann man sich an der Öffentlichen Petition an die Bremische Bürgerschaft beteiligen. Diese ist zum Nachlesen und Mitzeichnen hier zu finden:

https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionsdetails&s=1&c=date_insert&d=DESC&b=0&l=10&searchstring=&pID=315).

Bei allen übrigen Bundesländern wurde die Petition ebenfalls eingereicht. Wir bitten um entsprechende Aufmerksamkeit und freuen uns, wenn Sie mitzeichnen (siehe Nachtrag hier).

Kontakt zu Heike Harrison kann über die besagte Facebook-Seite (Bekanntmachung der Kinderrechte) oder über den ABA Fachverband aufgenommen werden.

Mehr auf der Monatsseite Oktober 2011

Tierhaltung/Tierschutz

Das Thema Tierschutz spielt für den ABA Fachverband seit jeher eine wichtige Rolle. Die Einrichtungen, in denen Tiere im pädagogischen Alltag eine Rolle spielen, beschäftigen sich von Beginn an mit Themen, die sich um eine artgerechte Tierhaltung drehen. Mit Hilfe des ABA Fachverbandes ist es gelungen, die Mitarbeiter/innen in der Offenen Arbeit mit Tierhaltung in einer Weise zu qualifizieren, dass die Tierhaltung und damit verbunden die tiergestützte Pädagogik einen immer größeren und sinnvollen Stellenwert bekommen haben. So gab es beispielsweise häufiger Kurse zur artgerechten Tierhaltung mit der versierten TTEAM-Trainerin Violetta Berger, die dem Verband seit langem verbunden ist. Flankiert wurden diese Bemühungen durch das Engagement des ABA-Arbeitskreis „Tiergestützte Pädagogik”. Dieser Arbeitskreis arbeitet bei Bedarf periodisch immer wieder. Vertreten wird der Arbeitskreis im Sprecherrat übrigens durch Susanne Westerhoff vom Abenteuerspielplatz Hilden. Zurzeit gibt es keine Termine, sie können aber bei Bedarf jederzeit wieder vereinbart werden. Wichtige Hinweise Konzeptbausteine usw. sind dem ABA-Netz zu entnehmen unter NAGEL-Redaktion -> Tierhaltung/Tiergestützte Pädagogik. In jüngerer Zeit ist zu beobachten, dass es in einigen Einrichtungen neue Überlegungen hinsichtlich der Tierhaltung gibt.

Außerdem ist es gelungen, weitere hilfreiche Personen einzubinden, die den ABA Fachverband in Bedarfsfällen bei dieser Arbeit unterstützen können. Über das soziale Netzwerk Facebook konnte die Tierschutzexpertin Gudrun Fröhlich aus Düsseldorf gewonnen werden. Im Falle eines Falles kann man sie ansprechen und sich ihrer Kompetenzen bedienen – Kontakt bitte über den ABA Fachverband! Als eine weitere hilfreiche Ressource stellt sich die Verbindung zu Stephanie Wolff aus Kerpen heraus. Sie ist nicht nur Spielmobilerin, sondern auch Expertin in Sachen Pferdehaltung. Sie studiert neben ihrer Arbeit bei Monty Roberts (bekannt geworden als „der Pferdeflüsterer“) in Kalifornien. Stephanie Wolff, die auch einen eigenen Stall betreibt, kann helfen bei der „Pferdekommunikation“, dem „Problem“-Pferde-Training sowie generell bei Training von (Jung-)Pferden. Kontakt kann hier ebenfalls über den ABA Fachverband aufgenommen werden.

United We Change NRW

Das internationale interaktive Musik-Medienprojekt für Integration und friedliches Miteinander „United We Change“ wird in Nordrhein-Westfalen aktiv begleitet von dem Künstler und Mitinitiator Freeze4U und, in Kooperation mit dem ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, in verschiedenen Einrichtungen durchgeführt. Hierbei unterstützen das Projekt „United We Change-NRW“ weitere Künstler und Medienfachleute zusätzlich. „United We Change-NRW“ wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen gibt es auf der Seite "United we chnage NRW". Dorthin? Vorstehendes Logo anklicken! Aktuelle Berichte sind ferner im ABA-Netz zu finden unter Pressemitteilungen 2011 zu finden.

AGOT-Projekt „Kommunale Bildungslandschaften“

Das seit längerem geplante und vorbereitete Projekt „Kommunale Bildungslandschaften“ aus Sicht der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Familienbildung geht an den Start. Träger des Projekts ist die AGOT-NRW in enger Kooperation mit den in ihr organisierten Verbänden (siehe www.AGOT-NRW.de). Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Die wissenschaftliche Begleitung wird durch die Technische Universität Dortmund (Forschungsverbund mit dem Deutschen Jugendinstitut) gewährleistet. Projektstandorte sind Bad Salzuflen, Bochum-Wattenscheid, Bonn, Gelsenkirchen-Bismarck und Gladbeck.

Mit dem geplanten Projekt wird die Entwicklung von nachhaltigen sozialräumlichen Praxisbeispielen für die Entwicklung von kommunalen Bildungslandschaften aus Sicht der Kinder- und Jugendarbeit und der Familienbildung vorangetrieben. Dabei wird der spezifische Auftrag der Bildungsakteure und ihre Bildungswirkungen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen deutlich gemacht: sie lernen auf unterschiedliche Weise, ihre eigenen Bildungskompetenzen zu entwickeln.

In dem Projekt werden Orte des nonformalen und informellen Lernens durch unterschiedliche Träger profiliert, die ihre eigenen Bildungsziele aufgrund der lokalen Bedingungen bestimmen und in die Kooperation einbringen. Dabei sollen beispielsweise Elemente der Familienbildung, der Jugendbildungsarbeit, sozialräumlicher Stadtteilarbeit, geschlechtsbewusster Pädagogik und der Integrationsarbeit mit Migrantenjugendlichen in die Arbeit mit einfließen.

Die AGOT-NRW als landesweiter Träger des Projekts schafft einen Rahmen für die Entwicklung von dezentralen Bildungslandschaften, in denen die beteiligten Träger ihre eigenen Bildungsziele bestimmen und neue Kompetenzen für Vernetzungsprozesse entwickeln. Die örtlichen Träger werden in diesem Projekt Kooperationen mit den bestehenden regionalen Bildungsbüros eingehen. Das Projekt versteht sich als Teil der gesamten kommunalen Bildungslandschaft vor Ort. Sie werden Daten und Fakten zum eigenen Bildungsauftrag ermitteln und sammeln. Die AGOT-NRW und die örtlichen Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit streben an, in der kommunalen Bildungspolitik entscheidend mitzuwirken.

Neben der zentralen Geschäftsführung gibt es an jedem Projektstandort eine/n örtlichen Projektkoordinator/in. Aktiv aus der ABA-Mitgliedschaft ist die Jugendfarm Bonn beteiligt. Wir werden weiter berichten.

(ABA)

 

Letzte Aktuelaisierung dieser Seite: 5. Dezember 2011 (de)

 

 

 

ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.| Clarenberg 24 | D-44263 Dortmund | e-mail: ABA@ABA-Fachverband.org